
Erwin Koch erzählt Geschichten von dem, was die Liebe aushalten muss, wenn sie vom Leben gefordert ist: Was wird aus ihr, der Liebe, wenn sie vom Schicksal bedrängt wird, von Armut, Alter, Krankheit, Behinderung? Was wird, wenn der Schein trügt?
Die Geschichten zeigen die polarisierende Kraft von Literatur: Dem einen mögen sie zu traurig sein, der anderen sind zu großartig - aber niemanden lassen sie gleichgültig. Denn dieses Buch entwickelt seine Wucht auch aus seiner Sprache, die ihre Klasse aus der Nüchternheit gewinnt. Und damit den Leser zum Mitfühlenden macht.
Kurzum: Wir sind begeistert und freuen uns sehr, dass wir mit diesem Titel den Einzug der Belletristik bei corso feiern können.
Einfach: ein großartiges Buch über das Leben zwischen Glaube, Liebe, Hoffnung.

- Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung
136 Seiten.
Format 17 x 24 cm, zweifarbiger Druck.
ISBN 978-3-86260-024-3
EUR 19,90 | EUR(A) 20,60 | sFr. 30,50

geboren 1956, lebt als freier Reporter und Autor in der Nähe von Luzern in der Schweiz. Er schreibt Reportagen (u.a. für Die Zeit, den Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung und Brigitte), Hörspiele und Romane. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. zweimal mit dem Egon Erwin Kirsch-Preis und dem Mara Cassens-Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt.
»Es ist unmöglich, von diesem Buch nicht berührt zu sein.«
Christine Westermann
»Für uns das eindrücklichste Buch des Jahres über die Liebe.«
Schweizer Fernsehen, Kulturplatz
»Ein wunderschöner Band«
»Koch, der für seine Reportagen zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet wurde, erzählt all diese tragisch endenden Liebesgeschichten elegant und zurückhaltend, genau beobachtend und mit einer protokollarischen Nüchternheit.«
Neue Zürcher Zeitung, Alexandra Stäheli
»Leben, Liebe, Tod und Hass. (…) Immer erzählt er [Koch] wahre Geschichten nach. Eine atemberaubende Lektüre!«
»Aber kann man von Literatur sprechen, wenn der Untertitel ‚neun wahre Geschichten’ ankündigt, die auf Gesprächen beruhen, die Koch als Reporter geführt hat? Ja, natürlich! Koch gelingt in den manchmal fast aufs Protokollformat gestutzten Texten etwas, was seinen Romanen teils zum Problem wurde: die auf Genauigkeit und Reduktion setzende Reportage noch stärker zu verknappen, allen Zierrat zu streichen, um eine noch intensivere Atmosphäre zu erzeugen.«
Der Tagesspiegel, Ulrich Rüdenauer
»Dieses Buch ist ein Hammer. Ein Schatzkasten der Sprache. Ein Meisterwerk der subtilen Reportage. (...) Großartig!!«
Schweizer Buchhandel
»…die Liebe ist ein Wunderding, belastbar bis zum Tod, und Erwin Koch ist ihr Chronist, enthält sich jeden Kommentars, spröde wirkt das und ist doch die hohe Kunst des Hohen Liedes der Liebe, auch der Liebe eines Autors zu dem, was er da tut.«
DIE WELT, Elke Heidenreich
»Erwin Kochs Reportagen über die emotionalen Abhängigkeiten in Paarbeziehungen, hier ‚Liebe' genannt, sind hochdramatisch, sie gehen direkt unter die Haut, machen betroffen.«
Frankfurter Rundschau, Astrid Kaminski
»Seine [Erwin Koch] sind raffinierte Kondensate, als könnte es gelingen, ganze Biografien in einem Liebig-Würfel zu komprimieren. Im Kopf des Lesers werden daraus große Romane.«
»So schön, grausam und rührend, dass einem das Herz schmerzt.«
»Ein Buch, das einem in Gedanken noch lange nachgeht und das man gerne wieder in die Hand nimmt, weil es in seinem großen, roten Format zu einem kostbaren Gegenstand wird, ganz so, wie es dem Wunder der Liebe entspricht.«
Choices, Thomas Linden
»Erwin Koch schreibt knapp, präzise, fast lakonisch. Ohne Effekthascherei berühren die Geschichten von oft einfachen Menschen. Die literarische Qualität liegt nicht in der Ausschmückung, sondern in derVerknappung, in der Selektion dessen, was für Koch wichtig ist und was diese Menschen ausmacht.«
Neue Luzerner Zeitung, Arno Renggli
»Allen, die sich auf Wunder und Tragik des Lebens einlassen.«
»Koch schreibt über Menschen. Er schreibt so, dass er Ihnen gerecht wird. Mit jedem Wort.«
Das Kulturmagazin, Reto Bruseghini
»Die neun Geschichten, die das authentische Schicksal jeweils eines Paares enthalten, erzählt der preisgekrönte Reporter sowohl sparsam als auch atmosphärisch dicht. Er fasst hier zusammen, holt dort ein Detail hervor, fügt einen Dialog ein oder ein genaues Datum an, um die Wucht der geballten, aufs Wesentliche verknappten Chronistik zu mildern und den Leser dabei, vom Präsens unterstützt, unmittelbar ins dramatische Geschehen einzubeziehen. Nur die Tatsachen sprechen – über das Warum kann man sich lange Gedanken machen, denn rätselhaft ist jedes Menschen Tun und Lassen. Der Einblick ins ungewöhnliche (Er-)Leben von neun Paaren aus mehrerer Herren Ländern ist komprimierter Romanstoff, womöglich noch fesselnder als Fiktion, weil die Wirklichkeit unendliche Daseinsvarianten zulässt.«
BuchMarkt, Elke Pomikalko
»Erwin Koch, preisgekrönter Reporter, erzählt hier die wahren Liebesgeschichten von neun Paaren, von verstörend traurig bis grenzenlos hoffnungsvoll.«
annabelle, Verena Lugert




















