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Geschichten und Gedichte

Diese Texte über Rom aus den 50er und 60er Jahren – die hier zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt erscheinen – sind Pasolinis 8 ­berührende Liebeserklärungen an die »grande metropoli popolare« und ihr poetischer Abgesang. Pasolini erzählt von seiner Liebe zu dieser Stadt, die sich aber durch den aufziehenden »Zentralismus des Konsumismus« schon zu seinen ­Lebzeiten veränderte: eine Liebe mit unglücklichem Ausgang.

Ein »Muss« für alle Pasolini-Leser, das »Soll« für all jene, die hinter Roms Gegenwartskulissen schauen wollen.

Die Fotografien von Herbert List aus der Entstehungszeit der Texte geben dem Buch seine besondere Atmosphäre.

Dorothea DieckmannsNachwort berichtet von der unerfüllten Liebe Pasolinis zur Ewigen Stadt.

Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung
112 Seiten mit vielen Fotografien
Format 17 x 24 cm, Druck in Duotone
ISBN 978-3-86260-001-4
EUR 24,90 | EUR(A) 25,70 | sFr. 37,90

Der AutorDer Autor

Pier Paolo Pasolini, Schriftsteller, Filmregisseur, ­Publizist, geboren 1922 in Bologna, ermordet 1975 in Ostia unter bis heute ungeklärten Umständen. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören »Große Vögel, kleine Vögel«, »Das 1. Evangelium – Matthäus« und »Die 120 Tage von Sodom«; zu seinen bedeutendsten Büchern zählen die »Freibeuterschriften« sowie der Roman »Ragazzi di vita« (beide Wagenbach). Seine große Italien-Reportage »Die lange Straße aus Sand« ist bei Edel lieferbar.

Klicken Sie hier um mehr über den Autor zu erfahren.

PressestimmenPressestimmen

»Gerade weil er sich den extremen Wirklichkeiten der  Stadt bewusst aussetzte, wurde er zum Ethnographen einer Welt, die Intellektuellen sonst verschlossen blieb. Davon trägt der neue Band, der durch Fotos von Herbert List ergänzt wird und ein vielfältiges Bild der verschiedenen Schichtungen Roms vermittelt, wunderbar Rechnung. Ein Pasolini-Lese-und-Bilderbuch. «

Deutschlandradio Kultur, Maike Albath


»Die erstmals ins Deutsche übersetzten Geschichten, Tagebuchaufzeichnungen und Gedichte (…) sind Liebeserklärungen an die Ewige Stadt und an das italienische Kino….«

Madame


»…›Rom, andere Stadt. Pier Paolo Pasolini‹ zeugt von Pasolinis Leidenschaft für die ›grande metropoli popolare‹ und seine pathetische Trauer über die Veränderungen. Gedichte, Geschichten, Interviews und Auszüge aus Tagebüchern sind in dem Buch zu finden. Zusammen mit den Schwarz-Weiß-Fotografien von Herbert List fügen sie sich zu einem großartigen Romanporträt der Fünfzigerjahre.«

Frankfurter Rundschau, Cornelia Wolter


»Es ist eine gelungene Mischung von Miszellen, zwischen die klassisch-schlichte, poetisch-strenge Schwarzweißaufnahmen von Herbert List gestreut sind. Zusammen zeichnen sie ein anderes, wahreres Bild von Rom als Reiseführer und Postkarten, auch wenn, was sie zeigen, längst verschwunden ist.«

Kultiversum, Bettina Hartz


»Ein wahres Schmuckstück ist, was corso zum 35. Todestag von Pasolini herausgebracht hat. Ein vielschichtiges Kaleidoskop über die Liebe Pasolinis zur „schönsten Stadt der Welt“ und ihrer Bewohner. Dazwischen Herbert Lists berückend schöne Fotografien aus den 50er und 60er Jahren, als Rom tatsächlich noch eine andere Stadt war – so ist das Buch auch ein Brief an eine vergangene Epoche, an eine enttäuschte Liebe.«

Männer


»Dem Auswahlband sind Rom-Bilder des deutschen Fotografen Herbert List (1903-1975) beigegeben. Auch sie stammen aus den 50ern, und sie eröffnen einen Assoziationsraum, in dem sich Pasolinis Schriften kongenial zu spiegeln vermögen – ein vielversprechendes Entree-Billet für den neu gegründeten Verlag.«

Augsburger Allgemeine, Stefan Dosch


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