
Klaus Kufeld - der mit Reisen, Ansichten und Einsichten ein großartiges Buch über Welterfahrung in unseren Zeiten geschrieben hat (leider bei Suhrkamp erschienen und nicht bei uns) - unternimmt einen gründelnden Anlauf, die Mentalität der Münchner und der Bayern zu verstehen. Ein weitgereister Bayer über die kleinen und großen Welten seiner Heimat: Heiter, ironisch und liebevoll widmet er sich den Phänomenen einer Kultur, die von »Nordlichtern« , von Preußen, Sachsen und anderen Stämmen mal belächelt, viel beneidet wird, vom Rest der Welt sowieso.
Woher der bayerische Humor, der in seiner Derbheit dem englischen so nah kommt? Woher die wirtschaftliche Energie dieser südlichen Region? Woher die Gastfreundschaft und Skepsis gegenüber dem Fremden? Was macht sie aus, die Erotik des bayerischen Dialekts? Kunst und Bier - wie geht das zusammen?
Das Buch für alle, die Münchner und Bayern verstehen - und in dem hier vorgehaltenen Spiegel auch viel über sich selbst erfahren wollen.

- Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung,
144 Seiten mit vielen Bildern.
Format 17 x 24 cm, vierfarbiger Druck.
ISBN 978-3-86260-029-8
EUR 19,90 | EUR(A) 20,60 | sFr. 30,50

geboren 1951, aufgewachsen in Pocking im Rottal, studierte Geistes- und Sozialwissenschaften in München und Regensburg, Gründungsdirektor des Ernst-Bloch-Zentrums; Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher zu Philosophie, Kultur und Reisen, darunter Reisen, Ansichten und Einsichten (Suhrkamp, Bibliothek der Lebenskunst), Die Erfindung des Reisens (Edition Splitter Wien), Die Reise als Utopie (Fink).
»Ein Buch voller Geschichte und Geschichten, eine Mentalitätsstudie, ein Stadtporträt, eine Liebeserklärung: Klaus Kufelds ›Mir san mir‹ ist alles zugleich. Dem Autor gelingt hier ein literarischer Reise-Essay. Er entfaltet ebenso witzige wie tiefgründige Betrachtungen über das Mysterium München und die charismatischen Landschaften Bayerns.«
Die Rheinpfalz, Timo Schmeltzle
»(…) dieses Buch ist vor allem die liebevolle Umarmung eines Heimatverbundenen. Dabei gelingt es dem Autor allerdings auch, Leser, die jenseits des Freistaats zu Hause sind, in die teils bizarr anmutende Welt bayerischer Lebensart einzuführen.«
Frankfurter Rundschau, Cornelia Wolter




















