
Was Hildegard von Bingen und Michelle Obama gemeinsam haben: Die Liebe zur Krume.
Es muss niemanden wundern, dass der Garten aktuell eine Renaissance erlebt: Die Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Erdgeruch wächst. »Zurück zur Natur« also? Ja, aber da ist noch mehr: Guerilla-Gardening, Yuppies im Schrebergarten-Glück, Multi-Kulti-Gärten – der Garten ist eine Projektionsfläche mit immer neuen Facetten, ein Spiegelbild unserer kulturellen und politischen Verhältnisse. Warum ackern wir uns buchstäblich ab, um unser kleines Paradies wiederherzustellen? Um gescheiterte Affären zu verarbeiten, wie die englische Gartenlady Vita Sackville-West? Um politische Allmacht zu demonstrieren, wie Ludwig XIV in Versailles? Um aufgeklärte Weltsicht zu zeigen, wie die englischen Adligen mit ihren Landschaftsparks? Um Kontemplation und Erleuchtung zu finden, wie in den Gärten Japans?
Egal, wie groß oder klein Garten oder gar Balkon sind, ob sie von Profis oder Dilettanten gestaltet werden – was immer fasziniert, ist die Passion des Besitzers, die ihn zum Sisyphos und glücklichen König zugleich macht.
Ein intelligentes und unterhaltsames Buch über das kleine Paradies vor der Tür: Den Garten.
Eine grüne, internationale Tour d’Horizon über die lange, leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen Mensch und Garten.

- Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung,
144 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
Format 17 x 24 cm, vierfarbiger Druck.
ISBN 978-3-86260-014-4
EUR 24,90 | EUR(A) 25,70 | sFr. 37,90

schrieb nach Lehrjahren bei Tageszeitungen für ein Wohnmagazin und war Kulturredakteurin bei Radio Hamburg. Sie arbeitete als Pressesprecherin für die Hamburgische Staatsoper und das Thalia Theater. Seit 1997 schreibt sie als freie Journalistin (u. a. für Vogue).
Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter Der Park der Villa Hügel (Deutscher Kunstverlag München), Themengärten (blv) und Ein Garten für alle Jahreszeiten (DVA).
»Ein Buch mit vielen farbigen Abbildungen über das ›Eden für jeden‹, über die lange, leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen Mensch und Garten.«
»Eine grüne internationale Tour durch die Gartengeschichte – sehr unterhaltsam und intelligent geschrieben, aufschlußreiche, empfehlenswerte Lektüre!«
»Dieses Buch ist eine kenntnisreiche, amüsant geschriebene Kulturgeschichte über das Anlegen von Gärten. (…) Das Buch vermittelt die heitere Gelassenheit, die auch als Ergebnis der Gartenarbeit gepriesen wird.«
»›Eden auf Erden. Die Liebe zwischen Mensch und Garten‹ widmet sich berühmten, weniger berühmten und verwilderten Gärten, erzählt von Gartenexzentrikern, Enthusiasten und Michelle Obama, die auf dem Englischen Rasen des Weißen Hauses ein Gemüsebeet anlegte, gibt kurzum historische und aktuelle Einblicke in die facettenreichen Beziehungen zwischen Menschen und ihren Gärten.«
Potsdamer Neueste Nachrichten, Heike Kempe




















