
Paris – Stadt der Liebe, des Luxus und der Moden?
corsofolio begibt sich auf die Spuren des Mehr und des Dahinter:
Es erzählt vom Leben in den Banlieues, von überraschenden Begegnungen mit Präsidenten beim Verlassen von Sexshops; berichtet vom Zusammenhang zwischen Fussball und Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit; korrespondiert aus dem Untergrund, erzählt vom Leben der grössten jüdischen Gemeinde Europas und von Paris als Ort der Erinnerung.
Nebst einem Exkurs über die Pariser Frau und einem langen Gespräch mit Georg Stefan Troller über die Stadt an der Seine, in der er seit 60 Jahren lebt.
Mit Beiträgen u.a. von
Andreas Altmann, Louis Begley, Ullrich Fichtner, Christa Hasselhorst, Julia Kronberg, Danny Leder, Claus Lutterbeck, Peter Stamm, Karen Michels, Nils Minkmar, Bart Moeyaert, Paul Nizon, Alexander Perrey, Michael Thoss, Anne Weber und dem Bilderbogen von Fritz Henle.
Das Journal mit Texten u.a. von
Gertrude Stein, Djuna Barnes, Kurt Tucholsky, Jean Améry, Gaston Leroux, Victor Hugo, Honoré de Balszac, Lautréamont, Joris-Karl Huysmans, Charles Baudelaire, Heinrich Heine, Raymond Queneau, Louis Aragon, Gottfried Benn, Laurence Sterne, Ernest Hemingway etc. etc.

Hardcover, Fadenheftung, 176 Seiten, durchgängig 4-farbig und Duotone
auf zwei Papieren. Format 22 × 30 cm ISBN 978-3-86260-016-8
EUR 26,95 | EUR(A) 27,80 | sFr. 40,90

geboren 1921 in Wien, emigrierte 1938 nach Frankreich, dann in die USA, lebt seit 1949 in Paris. Berühmt wurde er in den 60er-Jahren mit der Fernsehsendung Pariser Journal, danach lief seine Personenbeschreibung über mehr als zwei Jahrzehnte. Troller hat bedeutende Dokumentarfilme (Mord aus Liebe, Unter Deutschen, Amok) gedreht und zahlreiche Bücher veröffentlicht. Im Mai 2005 erhielt er den Literaturpreis der Theodor-Kramer-Gesellschaft in Wien. Seine deutschen Bücher sind vor allem bei Artemis & Winkler erschienen.
»Definitiv lesenswert ist, was der Journalist Nils Minkmar in seinem Aufsatz „Die doppelte Stadt“ über Michel de Montagne und das Nebeneinander von Metropole und Provinz berichtet, also über die Identität Frankreichs. (…) Unterhaltsam sind die literarischen Notizen über Paris am Ende…«
Süddeutsche Zeitung, Claudia Tieschky
»Die Bilder geleiten das Auge von einem Thema zum nächsten, jeder Seite wird ein stilsicheres Layout zugestanden. Eine Zeitschrift ohne Werbung, ein Buch, das im Bild eine Fortsetzung des Textes praktiziert, ein schöner Gegenstand, der aber nicht für Bibliophile, sondern für Leute gedacht ist, die mit dem Buch ein Stück Inspiration erwerben möchten.«
»Neuer Bildband mit ungewöhnlichen Fotos und aktuellen Texten.«
»Aufwändig gestaltete, literarische Hauptstadtportraits«
»Es gibt Magazine, die einen so begeistern, dass man sie nicht wegwerfen möchte, selbst wenn man sie längst durchgelesen hat. Vielleicht kann man sie ja irgendwann noch einmal zur Hand nehmen, sie durchblättern, etwas nachlesen, so die Überlegung. Wem das bekannt vorkommt, der wird die Reihe »Corsofolio« mögen: innen Magazin und außen Buch. Wie gut das funktioniert, wird bei dem soeben erschienenen Band »Paris – Liebe Moden, Tete-à-Tetes?« deutlich«
»(Doch das tut das Magazin) ... vielfältig, aufregend, unkonventionell ...«
»In diesem Buch im Magazinstil wird in Form von Kurzgeschichten, Gedichten, Romanauszügen, Interviews, Glossen und Reportagen dem Leser die Stadt Paris näher gebracht. Die Beiträge …sind vielschichtig und unterhaltsam.«
»…grandiose Bilder…, die Typographie so schnörkellos wie elegant«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tilman Spreckelsen
















