
London ist vielleicht die einzige Welt-Stadt Europas – obwohl, oder gerade weil sich die Stadt bis heute durch notorischen Euroskeptizismus auszeichnet. Jede Stadt hat ihre speziellen Gegensätze. In London werden sie durch eine beispiellose Multi-Ethnie geprägt. Oder durch den Unterschied zwischen East End Boys und West End Girls, den schon die Pet Shop Boys besungen haben.
Right, Pop. Da war doch was, King’s Road, Carnaby Street, Punk. Style und so. Ist da noch was?
corsofolio London unternimmt Expeditionen in die Stadt der Parallelgesellschaften, der Pubs und Caffs und – These – in die Welt-Hauptstadt der Musik und der Mode.
Mit Beiträgen u.a. von
Jan Böttcher, Alain de Botton, Christoph Dallach, Martin R. Dean, Margit Dirscherl, Rüdiger Görner, Eike Schönfeld, Stefan Tobler, Stefanie Schütte, einer Bild-Geschichte von Hans Hillmann und dem Bilderbogen von Wolf Suschitzky
Das Journal mit Texten u.a. von
Charles Dickens, William Shakespeare, Christopher Marlowe, Nick Hornby, Oscar Wilde, Will Self, Zadie Smith, Monica Ali, Georg Christoph Lichtenberg, Karl Marx, Jane Austen, Ronald Reng, John le Carré etc. etc.

Hardcover, Fadenheftung, ca. 160 Seiten, durchgängig 4-farbig und Duotone auf zwei Papieren. Format 22 × 30 cm ISBN 978-3-86260-015-1
EUR 26,95 | EUR(A) 27,80 | sFr. 40,90

1955 geboren in Karlsruhe, hat drei Monate des Jahres 2009 in London verbracht, als writer-in-residence am Queen Mary, University of London. „Der grösste lebende Sprachkulinariker unter den deutschen Dichtern“ (Die Welt) zählt zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur und ist einer der Weltreisenden unter den zeitgenössischen Schriftstellern. Zahlreiche Romane, Gedicht- und Essaybände, zuletzt die preisgekrönte Jenseitsnovelle (2009); im Frühjahr 2011 erscheint bei Hoffmann und Campe London für Helden. The Ale Trail – Expedition ins Bierreich.
»London, das erfährt Matthias Politycki am eigenen Leib, bedeutet ›weiter! Und weiter!‹. So beschreibt es der Weltreisende, der als writer-in-residence in London lebt und als sogenannter Gastgeber dieses corsofolio-Bandes durch die britische Hauptstadt führt. Immer in Bewegung sein, immer darauf gefasst sein, dass sich alles schon wieder verändert hat, kaum dass man einem Ort den Rücken zugewandt hatte. Es zieht sich dieser Eindruck durch alle Beiträge des großformatigen Buch-Magazins über die Millionenstadt, das den schönen Untertitel ›Signale aus der Weltmaschine‹ trägt: Jedes Bild ist eine Momentaufnahme, jeder Text ein Bericht von unterwegs, eine Reflexion über die beständig erfolgende Häutung und Erneuerung der Metropole.«
Süddeutsche Zeitung, Barbara Wopperer
»(…) die ›Signale aus der Weltmaschine‹ fügen sich zu einem kontrastreichen Bild, das in seiner Tiefe auch alle begeistern wird, die die Stadt an der Themse sonst eher weiträumig meiden.«
»Umrahmt sind die Beiträge von vielen ebenbürtigen Texten, ergänzt durch beeindruckende Fotografien. Und zum Schluss folgt auch diesmal statt der üblichen Ansammlung an angeblichen Geheimtipps eine illustre Auswahl an literarischen Splittern quer durch die Jahrhunderte, die von London und ihren Bewohnern erzählen: So ist auch dieser Band eine wahre Freude für jeden Bücherfreund, der ja weiß, eine Stadt lässt sich besonders gut lesend erleben.«
»Ein gelungener Cross-over! Bereits der dritte in der corsofolio-Reihe. Nach Rom und Paris nun London. Matthias Politycki lädt ein, mit offenen Sinnendurch die ›einzige Welt-Stadt Europas‹ zu gehen. ›London, Signale aus der Weltmaschine‹ vereint opulente Fotokunst, modernes Layout, anspruchsvolle Literatur und Lebensnahe Reportagen. Ein exzellent gemischtes Schlaglicht auf die Metropole an der Themse.«







